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Markus Lederer 3. Deutscher Meister im Ringen

 
Knapp an einer Überraschung schrammte der Mietrachinger Markus Lederer bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren im Ringen vorbei.
 
 
 
Bei den Titelkämpfen im württembergischen Remseck erkämpfte sich Lederer im griech.-röm. Stil in der Klasse bis 120 kg einen beachtlich dritten Platz.
 
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Die Bronzemedaille hätte aber auch durchaus eine andere Farbe haben können, wäre die zur Entscheidung führende Griffaktion gegen den späteren Titelträger Etienne Wyrich nicht abgepfiffen worden. Angeblich soll eine Beinarbeit laut Kampfrichter vorgelegen haben, was die Videoaufnahmen allerdings widerlegen. Doch auch der dritte Platz ist für den jungen Mietrachinger Athleten ein Riesenerfolg.

In der ersten Partie dieser Titelkämpfe in der nagelneuen Sporthalle Regental erwischte Lederer gleich einen grandiosen Einstieg. Denn er landete gegen Fabian Kiefer vom AC Taleischweiler bereits nach nur 43 Sekunden einen Überlegenheitssieg von 8:0 Punkten.

Die zweite Partie war dann ein Schlüsselkampf, der den weiteren Turnierverlauf durchaus auf den Kopf stellen hätte können. Etienne Wyrich vom KSV Ispringen aus Nordbaden galt im Vorfeld als großer Favorit auf den Titel. Doch gegen den unerschrocken aufringenden Lederer wäre er beinahe zum Fall gebracht worden. Nur der Kampfrichter bewahrte –wie bereits beschrieben– den körperlich starken Wyrich vor einer Schulterniederlage. Durch diese Schrecksekunde gewarnt, konzentrierte sich der Nordbadener besser und kam in die Partie wieder erfolgreich zurück. Nach 1.44 Minuten und einem Stand von 8:2 Punkten gelang Wyrich eine gelungene Aktion und legte den Mietrachinger auf die Schultern.

Nach dieser Niederlage war für Markus Lederer Geduld angesagt. Nur wenn Weyrich bei seinen nächsten Kämpfen bis ins Finale vorrücken sollte, bleibt für den Niederbayern die Hoffnungsrunde um weiter im Turnier bleiben zu können. Der Athlet von Ispringen gab sich keine Blöße mehr und holte sich dann souverän den Titel.

In der ersten Begegnung der Hoffnungsrunde traf Markus Lederer auf Artur Schmidt vom Greifwalder RV, gegen den er keine Probleme hatte. Mit 14:5 Punkten wurde der Athlet aus Mecklenburg-Vorpommern durch zielstrebige Aktionen regelrecht von der Matte gefegt.  

Im Kampf um Platz drei dann ein reines bayerisches Duell, das es in sich hatte. Die Partie war nicht für schwache Nerven, wie der Kampfverlauf verrät. Lederer lag gegen Matthias Wimmer vom SV Siegfried Hallbergmoos schon klar mit 4:0 Punkten zurück und alles deutete auf einen klaren Erfolg des Oberbayern hin. Doch der Mietraching gab nie auf und kam gegen Ende des Kampfes immer besser auf und sammelte Punkt um Punkt. Zehn Sekunden vor Kampfende stand es noch 7:6 für Wimmer, ehe Lederer mit einer Energieleistung noch den siegbringenden Zähler zum 7:7 holte. Mit diesem hart erkämpften Erfolg wurde der Mietraching dann verdient mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.

 
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